A-Jugend: Große Fragezeichen nach knapper Testspielniederlage

Eine Woche vor dem Rückrundenauftakt an der Langen Wanne gegen den Sickingmühler SV sollte heute und am morgigen Montag ein Testspieldoppelpack von unserer A-Jugend absolviert werden. Doch Coach Marco Behlert musste stattdessen nach dem heutigen Freundschaftsspiel beim FC/JS Hillerheide das morgige Gastspiel bei der PSV Recklinghausen absagen. Zu den ohnehin länger ausfallenden Niklas Hauptmann (Schultereckgelenk) und Andre Schleep (Hüfte) gesellten sich heute noch Felix Busch und Uli Fretzen, die sich heftigere Blessuren auf der zugig-nassen Maybacher Heide zuzogen. Da auch andere Spieler angeschlagen oder anderweitig verhindert sind und das Verletzungsrisiko bei einem weiteren Spiel vor dem Rückrundenauftakt zu groß wurde, erfolgte heute die Absage für das Derby.

Das Spiel beim FC/JS Hillerheide heute begann dagegen gut. Bereits nach sechs Minuten konnte Tobias Fretzen das 1:0 für die Gäste erzielen und es entwickelte sich nach anfänglicher Überlegenheit der Gastgeber ein abwechslungsreicher Kick mit Chancen auf beiden Seiten. Zwar hatte Post mehr, doch Hillerheide die größeren Gelegenheiten: Zweimal musste der Pfosten für Post-Keeper Niklas Rademacher, der den verletzten Denis Kaluza gut vertrat und erstmals seit über einem halben Jahr wieder im Kasten stand, in höchster Not retten. Nach der Pause änderte sich das Bild etwas. Post stand nun tiefer und ließ Hillerheide das Spiel bestimmen, um selbst mit Kontern zu Torchancen zu kommen. Zwar hatte Post nun die größeren Gelegenheiten, doch der FC/JS war zunächst effektiver und konnte in der 54. Minute ausgleichen. Doch gerade einmal drei Minuten später war nach einem langen Abschlag von Rademacher Marvin Kollwitz seinen Gegenspielern enteilt, legte den Ball am herauseilenden Heider Keeper vorbei und ein nachsetzender Abwehrspieler konnte den Ball nicht mehr entscheidend von der Linie kratzen.

In der Folge hatte das Team von der Langen Wanne das Spiel im Griff, musste dann jedoch den Ausfall von Felix Busch verkraften. Der angeschlagene Uli Fretzen kam wieder ins Spiel und hatte mit einem Kopfball an den Pfosten die Chance zur Vorentscheidung (65.), scheiterte aber ebenso am Torerfolg wie kurz darauf Kollwitz, der den Heider Schlußmann mit einem Schuß ins kurze Eck überraschen wollte (67.). In der Schlußphase konnten dann die Gastgeber gegen die personell gebeutelten Postler zurückschlagen, zunächst zum 2:2 ausgleichen (76.) und letztlich kurz vor Spielende durch einen unnötigen Strafstoß sogar noch den nicht unverdienten Heimsieg einfahren (89.).

Post A-Jugend:
Rademacher – Ustikal, Feller, Elsterkamp, Schuwakow – U. Fretzen, Busch, Kollwitz, F. Hauptmann, T. Hauptmann – Klaus – Kloth, Assaad

Eine Hand am Pokal

Die Entscheidung: Posts A-Jugend (vorn) kann hier den 1:0-Siegtreffer von ETuS Haltern im Halbfinale nicht verhindern. Foto: Wiethaup

Zu Ehren ihres langjährigen Jugendfunktionärs und Ehrenmitgliedes Wolfgang Michalczak hat die Spvgg. Blau-Weiß Post in der Halle Nord drei Turniere für den jüngsten Fußball-Nachwuchs ausgerichtet. Den Anfang machten sechs Minikicker-Mannschaften, die im Modus „jeder gegen jeden“ aufeinander trafen. Verlierer gab es in diesem Spielfest keine. Mit dem FC Erkenschwick setzte ein Team aber ein dickes Ausrufezeichen. Die G-Junioren aus der Stimbergstadt gewannen vier Spiele und trennten sich vom FC Marl 1:1  –  das einzige Gegentor. Stark spielten aber auch die Minis des SV Hochlar 28 und von BW Post.

Im nachfolgenden Wettbewerb für F2-Junioren hatte eine Recklinghäuser Mannschaft sogar eine Hand am Wolfgang-Michalczak-Gedächtnispokal. Im Finale musste Genclik Spor dem SV Schermbeck mit 2:1 den Vortritt lassen. Im Spiel um Platz drei setzte sich die Spvgg. 95/08 gegen den 1. FC Preußen mit 5:3 nach Neunmeterschießen durch.

Bei den F1-Junioren marschierte Grün-Weiß Erkenschwick schnurstracks zum Turniersieg. GWE hielt sich in der Vorrunde mit 8:0 Toren schadlos und besiegte auch in der Vorschlussrunde den SV Hochlar mit 2:0. Im Endspiel sorgte Vestia Disteln zwar für das erste Gegentor, die Stimbergstädter gewannen dennoch – 2:1. Dritter wurde Hochlar, das sich mit 3:1 gegen den VfB Waltrop durchsetzte.

Einen Tag zuvor rollte in der Kuniberghalle der Ball. 16 A-Jugend-Teams stellten sich dem sportlichen Vergleich, aus dem ETuS Haltern als Sieger hervorging – nach einem 3:1 im Finale gegen Vestia Disteln. BW Post verlor im Spiel um Platz drei gegen SW Holtwick mit 3:4 nach Neunmeterschießen.

[RZ-Online, 19.01.2012]

Blauweißer Turnierreigen ein voller Erfolg

Das vergangene Wochenende stand bei der Spielvereinigung Blau Weiß Post ganz im Zeichen des Hallenfußballs. Gleich fünf Turniere richtete die Jugendfußballabteilung aus und bekam dafür nur Lob und Anerkennung von den teilnehmenden Vereinen. Den Start am Samstag Vormittag machten die A-Jugendlichen, bei denen gleich sechzehn Teams auf die Jagd nach dem Titel im 1. Wolfgang-Michalczak-Gedächtnispokals gingen. Am Ende konnte das Team von der Langen Wanne die Recklinghäuser Fahne am höchsten halten und erkämpfte sich einen guten vierten Platz. Den Vortritt ließ die Mannschaft von Marco Behlert jedoch – wie es sich gehört – den Gästen. Den längsten Atem hatte am Ende ETuS Haltern, das sich im Endspiel gegen Vestia Disteln letztlich mit 3:1 durchsetzen konnte. Anschließend ging es mit einem internen Turnier weiter, das von der Mannschaft der ehemaligen Postler dominiert wurde. Das Team um Hayssam Siala, Klaus Herzog, Andre Schneider und anderen alten Bekannten hatte auch in der schwereren Gruppe keine Mühe mit der Konkurrenz und setzte sich am Ende auch im Gruppenquervergleich gegen die A-Jugend mit 4:2 durch. Überraschend stark präsentierten sich auch die Vereins- und Abteilungsvorstände, denen im Spiel um Platz drei und vier jedoch gegen Team Eskalation die Puste ausging.

Am Sonntag ging es dann mit einem wahren Turniermarathon weiter, denn neben den Minikickern am frühen Morgen standen gleich zwei F-Jugend-Turniere auf dem Programm. “Besser als zwölf anderen Mannschaften abzusagen”, meinte Jugendleiter und Organisator Thomas Kauert dazu und wurde von den Teilnehmern bestätigt, die sich lediglich über die der Spielzeit zum Opfer gefallene Zwischenrunde irritiert zeigten. Große Augen machten die Kleinsten auf dem Parkett dann auch zu Medaillen (für jeden) und Pokalen (für die vier Bestplatzierten), zum Teil so große, dass das Spiel darunter litt und der Blick immer wieder zu den großen Pötten bei der Turnierleitung wanderte. Bei den Minis setzte sich am Ende überraschend FC 26 Erkenschwick durch, das im Vergleich jeder gegen jeden vor dem FC Marl und dem SV Hochlar 28 landete. Das Heimteam von der Langen Wanne holte mit Rang vier den ersten Pokal des vor zwei Jahren eingeleiteten Neuaufbaus und freute sich darüber riesig!

Beim Turnier der F-Jugend-Jungjahrgänge mussten die Recklinghäuser Kicker am Ende dem SV Schermbeck zwar gratulieren, doch die Plätze zwei bis vier gingen an den heimischen Nachwuchs! Erst im Finale konnte Genclikspor bezwungen werden, zuvor hatte sich im Neunmeterschießen 96/08 Recklinghausen gegen Preußen Hochlarmark durchgesetzt. Das zur aktuellen Saison neuformierte Team von der Langen Wanne blieb leider ohne Torerfolg, steigerte sich aber im Turnierverlauf deutlich in allen Belangen. Bei den älteren F-Jugendlichen wurde es dann richtig heiß in der Halle Nord. Vor allem die Eltern des SV Hochlar 28 und des VfB Waltrops peitschten ihren Nachwuchs verbal lautstark nach vorne, so macht Hallenfußball Spaß! Am Ende jubelten aber auch hier andere Mannschaften, allen voran Vestia Disteln. Was die A-Jugendlichen am Tag zuvor noch verpasst hatten, gelang den Jungs aus Herten und sie nahmen nach einem 2:1 gegen GW Erkenschwick den größten Pott mit nach Hause. Zuvor hatte sich der SV Hochlar 28 – der dankenswerterweise das Teilnehmerfeld kurzfristig mit einem dritten Team aufgefüllt hatte – mit 3:1 gegen den VfB Waltrop durchgesetzt und damit als bestes Recklinghäuser Team Platz drei gesichert.

Kein Wunder also, dass nach zwei stressigen Tagen das Fazit der Jugendabteilung positiv ausfiel und ab sofort mit Hochdruck an der Sommerauflage gearbeitet wird. Beim 2. Kurt-Meyer-Gedächtnispokal wird es dann voraussichtlich am 16./17.06.2012 wieder um Medaillen und Pokale an der Langen Wanne gehen. Der ursprünglich avisierte Termin eine Woche nach Pfingsten liegt diesmal leider noch mitten in der Saison. Die Jugendabteilung würde sich aber riesig freuen, die Fußballvereine des Kreises im Sommer wieder begrüßen zu dürfen!

JHV der Altliga

Hallo zusammen, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung findet am Freitag den 13.01.2012 um 19.00 Uhr in der Gaststätte Lindenhof statt.
Mit sportlichem Gruß
Lothar Obreiter
Abteilungsleiter

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch

Im Namen der Spielvereinigung Blau Weiß Post Recklinghausen wünsche ich allen Vereinsmitgliedern und ihren Angehörigen ein besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest! Lasst Euch reich beschenken, genießt die Zeit im Familienkreis und lasst einfach mal die Seele baumeln!

Auch der Jahreswechsel steht vor der Tür, so dass ich die Gelegenheit nutzen möchte, Euch allen einen Guten Rutsch zu wünschen! Mögen alle Eure Wünsche und Vorsätze für das Jahr 2012 in Erfüllung gehen!

Und natürlich den einzelnen Abteilungen unseres Vereins viel Erfolg im neuen Jahr!

Thomas Kauert
Pressewart

Weihnachtsgrüsse

Hallo zusammen ich möchte die Gelegenheit nutzen, um den Mitgliedern der Altliga und ihren Familien, ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest zu wünschen.
Mit sportlichem Gruß
Lothar

16. Spieltag: Erste verlässt Abstiegsrang durch Remis gegen Datteln

Der heutige Gegner: Germania Datteln

Zu Rückrundenbeginn hat es die Erste Mannschaft der Spielvereinigung Blau Weiß Post geschafft und erstmals in der Saison 2011/12 die beiden direkten Abstiegsplätze der Kreisliga A3 verlassen. Damit geht die Mannschaft von Markus van Dunderen gleich mit einem doppelten positiven Effekt in die Winterpause. Zum einen zeigen die jüngsten Ergebnisse, dass das Team endlich wieder das Niveau der Kreisliga A halten und auch gegen potentiell personell besser aufgestellte Teams wie Germania Datteln bestehen kann. Zum anderen lässt sich die Rückrundenvorbereitung mit dem Gefühl alles selbst in der Hand zu haben natürlich deutlich entspannter angehen. Auch beim 1:1 gegen die Gäste aus Datteln gab es durchaus Möglichkeiten zum Siegtreffer, ein Klassenunterschied – wie so oft zu Saisonbeginn – war nicht mehr auszumachen.

Post erwischte den besseren Start und stellte schnell klar, dass es nicht mehr wie im Hinspiel zunächst wie das Kaninchen vor der Schlange kuschen und den Gegner zum Toreschießen einladen würde. Damals gab es nach einem deutlichen Pausenrückstand von 0:4 eine Aufholjagd bis zum 3:4, bevor die Germania den Schalter wieder umlegen konnte. Anschließend konnten sich die Gäste eine optische Überlegenheit erarbeiten, blieben aber wie die Postler im Endeffekt sehr torungefährlich. Nur zur Mitte des ersten Durchgangs klingelte es binnen zwei Minuten auf beiden Seiten. Zunächst konnte Post-Keeper Kevin Ring einen Flatterball zur Seite fausten, kam dann aber zu langsam wieder auf die Beine um die erneute Hereingabe samt Torerfolg zu verhindern (21.). Doch schon im Gegenzug gelang der beste Spielzug der Postler, als sich der starke Rabih Such auf der linken Seite durchsetzen konnte und den Ball auf Dogan Dag zurücklegte, der mit einem Direktschuß den Ausgleich markieren konnte (22.).

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Timo Luczak und die Spvgg. BW Post klettern in der Tabelle durch ein Remis gegen Germania Datteln [Photo: Michael Richter, RZ-Online

Nach der Pause das gleiche Bild: Die Germania leicht überlegen, aber nach vorne wenig durchschlagkräftig. Post stand defensiv weiter kompakt, konnte mit schnellen Vorstößen jedoch nur selten für Gefahr vor dem Dattelner Tor sorgen. Als sich alle Zuschauer schon auf ein gerechtes Remis verständigt hatten, langte Post-Libero Michael Sammerl im Strafraum in einem Laufduell ungeschickt hin und schob seinen Gegenspieler zu robust beiseite. Doch den fälligen Strafstoß konnte Keeper Ring super parieren und hielt seinem Team damit einen wichtigen Punkt fest (83.). Weiter geht es nun erst am 04. März 2012 mit dem Gastspiel der Postler bei der starken Borussia aus Ahsen. Nicht mehr zur Verfügung stehen werden dann Dennis Christiansen (FC 26 Erkenschwick), der in seiner zweiten Phase an der Langen Wanne nicht wieder glücklich wurde und zuletzt auch seinen Stammplatz an Dag verloren hatte, sowie Jan Samamidas, den es zum SV Hochlar 28 zieht. Wir wünschen beiden auf diesem Weg alles Gute! Neu im Kader der Postler wird ab Januar Rückkehrer Sinan Özkaya stehen, der von Bezirksligisten YEG Hassel zurück an die Lange Wanne wechselt. Auch mit anderen Spielern wurde gesprochen und Einigung erzielt, so dass auch der ein oder andere möglicherweise noch erfolgende Abgang kompensiert werden kann. Zudem sind da ja auch noch unzählige Rekonvaleszenten, die in der Rückrunde wieder voll angreifen werden. Mehr dazu sicherlich Anfang Januar, wenn die Abmeldefrist verstrichen ist.

Post I:
Ring – Bastkowski, Meine, Sammerl – Such, Luczak, T. Flüchter, Schnitzler (65. Wintermeyer), Panchyrz (42. Christiansen) – Dag, Üstünol

Der heutige Gegner: Westfalia Langenbochum III

Im Vorspiel traf die Zweite Mannschaft zuvor auf Schlußlicht Westfalia Langenbochum III, das die Spielverlegung jedoch nutzen konnte, um den Spielerkader durch Leihspieler aus den höherklassigen Teams des Fusionsvereins aufzubessern. So lief unter anderem mit Sedat Kilicarslan ein im Kreis bekannter Kreisliga-A/B-Stürmer für die Drittvertretung von der Villa Brinkmann auf. Somit war schon vorher klar, dass die Langenbochumer deutlich stärker als im Hinspiel sein würden. Damals hatte Post mit letztem Aufgebot einen 2:0 Erfolg mit an die Lange Wanne bringen können. Doch schon die Anfangsminuten zeigten, dass diesmal die Gäste aus Herten den Ton angeben würden. Langenbochum war vom Anstoß weg überlegen und prüfte ein ums andere Mal Post-Keeper Timo Homann, der seine Bewährungsprobe im Duell mit Björn Rittner solide absolvierte, aber sich nicht nachhaltig aufzudrängen wusste. Während die Postler sich nur durch Distanzschüsse dem Gästetor annäherten, musste die Reserve von der Langen Wanne hinten einmal ganz tief durchschnaufen: Einen Schuß von der Sechzehnergrenze parierte Homann nach außen, doch der Ball kam postwendend als scharfe Hereingabe zurück in den Fünfmeterraum, wo ein Hertener Angreifer das Kunststück fertig brachte, den Ball aus einem Meter über das Postler Tor zu setzen.

Patrick Meyer: Die Bundeswehr will ihn in Glücksburg - schade!

Nach dem Seitenwechsel war die Überlegenheit der Gäste zunächst dahin und das Team von Thomas Höhn spielte endlich mit Druck nach vorne. Doch ein Treffer wollte nicht gelingen und so verpuffte die Angriffsstimmung zunehmend. Langenbochum bekam das Spiel wieder in den Griff und zwang Homann zu der ein oder anderen Abwehraktion. Nach circa siebzig Minuten belohnte sich das bessere Team mit dem Siegtreffer zum 0:1, dem die Post-Reserve nicht mehr viel entgegen setzen konnte. Vor allem das Spiel nach vorne hakte zu oft und richtige Torchancen waren schlicht Mangelware – nur ein Abschluß innerhalb des Strafraums spricht Bände. Mit der knappen Niederlage rangieren die Postler nun punktgleich vor den Gästen aus Langenbochum und dem neuen Schlußlicht SV Bossendorf III. Acht Punkte sind in jedem Fall zu wenig und bedeuten viel Arbeit in der Rückrunde. Nicht mehr zur Verfügung steht der Post-Reserve dann Patrick Meyer, den es beruflich nach Norddeutschland zieht. Auch andere Abgänge sind nicht ausgeschlossen, doch Höhn hat schon Gespräche mit Neuzugängen geführt und ist optimistisch, der Zweiten personelle Alternativen für mögliche Wechsler präsentieren zu können.

Post II:
T. Homann – M. Behlert, Zimmermann, Putzka – Fröse, B. Behlert (66. Spengler), Kirschberg, Meyer, Wißing – Neumann, Diekhöfer (60. M. Flüchter)

Treffen der Altliga

Hallo zusammen am Sonntag den 18.12.2011 treffen
sich die aktiven Spieler der Altliga um 11.00 Uhr an der langen Wanne zum Training. Anschließend so gegen 12.30 Uhr feiern wir dann einen kleinen Jahresabschluss im Vereinsheim,zu dem alle Mitglieder der Altliga recht herzlich Eingeladen sind.
Mit sportlichem Gruß
Lothar

A-Jugend: Gespielt, bestraft, gekämpft, belohnt – 2:2 im Derby bei PSV

Vor dem Spiel am gestrigen Sonntag waren die Rollen klar verteilt: Die gastgebende PSV Recklinghausen war favorisiert, für die A-Junioren von der Langen Wanne ging es im Derby gegen Freunde und Schulkameraden primär um die Ehre. Am Ende des Tages sollten auch zwölf Polizisten gegen letztlich nur noch neun Postler nicht gewinnen können. Zwölf deswegen, weil der Schiedsrichter sich wahrlich nicht als Freund der Blauweißen entpuppte und gleich zwei Post-Junioren mit völlig hahnebüchenen Roten Karten aus dem Spiel nahm. Mutmaßlich wäre es sonst wohl nicht zu einem Remis gekommen – sondern zu einem hochverdienten Derbysieg der Spielvereinigung Blau Weiß Post. Aber der Reihe nach!

Den besseren Start auf der Hibernia-Kampfbahn erwischten bei gutem Fußballwetter die Postler, die nach fünf Minuten durch Felix Busch und nach sieben durch André Schleep erstmals für Gefahr vor dem PSV-Tor sorgten. Doch den ersten Treffer der Begegnung erzielten die Gastgeber, als Busch und Kapitän Daiki Feller einen grünweißen Angreifer auf seinem Weg zum Tor einfach nicht vom Ball trennen konnten und dieser dann Schlußmann Denis Kaluza keine Chance ließ (11.). Nun ging es im Rhythmus zweimal Post, einmal PSV hin und her. Zunächst prüften Daniel Klaus (13.) und Busch (14.) den starken PSV-Schlußmann, dann rauschte ein Kopfball der Gastgeber nach einer Ecke nur knapp über das Tor (17.). Wiedeurm zwei Chancen später – erneut Klaus (20.) und Marvin Kollwitz (25.) konnten den Ball nicht im Kasten unterbringen – kam die PSV zu ihrer für längere Zeit letzten Chance, doch ein erneuter Kopfball ging links am Postler Tor vorbei. Blauweiß bestimmte das Spiel und ließ den Favoriten nur sporadisch in die Nähe des eigenen Strafraumes. Sogar die erstmals gespielte Viererkette hatte sich nach kurzer Zeit auf die PSV-Angreifer eingestellt und ließ diesen nur wenig Raum. Vor allem Busch als Linksverteidiger machte ordentlich Druck nach vorne.

Doch immer wieder stand der Keeper der Gastgeber im Fokus und hatte immer dann, wenn er keine Chance gehabt hätte das Glück, dass die Zielgenauigkeit der Postler zu wünschen übrig ließ. Spielmacher Steffen Czirski scheiterte am Schnapper (30.), ein langer Flankenball von Klaus klatschte nur knapp neben dem linken Pfosten auf (31.) und dann war sie da, die dickste Chance zum Ausgleich. Doch Schleep setzte sich nach herrlichem Paß von Uli Fretzen in die Tiefe gekonnt gegen seinen Gegenspieler durch, lupfte den Ball auch am herauseilenden PSV-Torwart vorbei, doch das Leder klatschte nur an den Innenpfosten und konnte nach etwas Mühe und einem geblocktem Nachschuß von Tobias Fretzen durch die PSV-Abwehr geklärt werden (41.). Anschließend wurde es zum ersten Mal kurios, als Uli Fretzen nach einem vom Schiedsrichter als absichtlich ausgelegtem Handspiel nach einem Freistoß in der Nähe der Milttellinie die erste fragwürdige Rote Karte des Tages sah (44.). Nachdem sich die Wogen geglättet hatten setzte Czirski noch einen Schuß links vorbei (45.), aber das Halbzeitthema Nummer eins war gefunden und stellte die deutliche zehn zu drei Überlegenheit an Torgelegenheiten des Nachwuches von der Langen Wanne  in den Schatten.

Nach dem Seitenwechsel wollten es die auch für Außenstehende sichtlich benachteiligten Postler wissen und legten los wie die Feuerwehr. Kollwitz scheiterte nach schönem Solo am weiterhin sehr starken PSV-Schlußmann (46.), dann parierte dieser einen harten Schuß von Tobias Fretzen (47.). Die Gastgeber wussten noch nicht, wie ihnen gegen den anrennenden Gegner in Unterzahl geschah, da war ihre Führung auch schon weg. Schleep kam nach einem langen Paß auf der rechten Seite in Ballbesitz, behauptete sich stark gegen erst einen, dann gegen zwei PSV-Abwehrspieler und ließ dann auch dem Keeper der Grünweißen mit einem Abschluß ins lange Eck keine Chance (50.). Auch nach dem umjubelten Ausgleich ließ das Team von Thomas Kauert, der den privat verhinderten Marco Behlert gestern vertrat, nicht nach und sich auch von einer Schrecksekunde nicht aus dem Konzept bringen, als plötzlich Kaluza im Duell Eins-gegen-Eins gegen einen Angreifer der Gastgeber klären musste (54.). Kurz vor der dicken Chance zur erneuten Führung war Klaus erneut am PSV-Schlußmann gescheitert (53.) und kurz danach setzte Czirski einen Freistoß etwas zu hoch an (56.). Hier lag was in der Luft, das spürte man auch an der Seitenlinie, wo die zahlreichen Zuschauer auf der Hibernia-Kampfbahn für Stimmung sorgten – es waren mehr Zuschauer da als bei manch einem Spiel der jeweiligen Ersten Mannschaften!

In der 61. Minute gab es dann einen Freistoß für Blauweiß, etwas mehr als zwanzig Meter von halblinks. Klaus nahm Maß und nagelte das Leder an der Mauer vorbei und unhaltbar für den gegnerischen Torwart in die rechte Ecke des PSV-Tores. Der Post-Anhang rastete fast aus und die Freude bei der in Unterzahl spielenden Mannschaft – was nicht weiter auffiel – war unbeschreiblich. Doch dann spielte erneut der Schiedsrichter eine unrühmliche Rolle, als er Rechtsverteidiger Egor Schuwakow nach einem robusten Halten an der Mittellinie unerwartet die zweite Rote Karte unter die Nase hielt (65.). Der Unmut an der Außenlinie kannte auch bei Trainer Kauert kaum noch Grenzen und selbst PSV-Verantwortliche und Zuschauer schüttelten nur noch den Kopf. Zum Glück blieben beide Teams besonnen und konzentrierten sich auf Fußball – so etwas kann auch anders ausgehen und eskalieren. Dennoch profitierten die Gastgeber von der Unruhe und der neu entstandenen Unordnung und erzielten mit einem schönen Flachschuß das 2:2 (67.). Natürlich kamen nun das so lange kaum stattgefundene Heimteam zunehmend ins Spiel und zu zwei guten Chancen – einmal faustete Kaluza das Leder weg, das andere Mal ging ein Schuß knapp drüber – doch die verbliebenen Postler kämpften und rissen sich den Allerwertesten auf und wären um ein Haar noch als Sieger vom Platz gegangen. Zunächst scheiterte Schleep mit einer Doppelchance am besten PSV-Spieler des Tages (81.), dann blockte ein PSV-Abwehrspieler eine Flanke von Klaus von der rechten Seite fast ins eigene Tor (90.).

Mit dem Schlußpfiff jubelten die Postler, während sich die Gastgeber einige klare Worte von ihrem Coach anhören mussten. Denn gespielt hatte über weite Strecken nicht der Favorit, sondern die als Mannschaft und geschlossen stark auftretenden Blauweißen. Ein dickes Kompliment im Mannschaftskreis nach dem Spiel machte ihnen dann auch Kauert: “Das war das kämpferisch beste Spiel das ich in den vergangenen zehn Jahren gesehen habe!” – dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Da konnte auch der zwölfte Mann der Gastgeber machen was er wollte, der moralische Sieger spielte in blauweiß und ging mit hoch erhobenem Haupt vom Rasen der Hibernia-Kampfbahn.

Post:
Kaluza – Busch, Elsterkamp, Feller, Schuwakow – T. Fretzen, N. Hauptmann, Kollwitz, Czirski, Klaus – Schleep – U. Fretzen, F. Hauptmann

1. FC Preußen gewinnt Jubiläumsturnier

Dennis Bastkowski (li.) von der Spvgg. BW Post schirmt den Ball vor seinem Hillener Gegenspieler ab

Treffender hätte die Musikauswahl nicht sein können. „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“, schallt es durch die Helmut-Pardon-Halle. Der bekannte Soundtrack des „Rosaroten Panthers“ kündigt beim Hallenfußball-Turnier der Spvgg. BW Post die jeweils letzten 60 Sekunden eines Spiels an.

„Wer hat an der Uhr gedreht“ trifft aber auch auf den gesamten Wettbewerb zu. Blau-Weiß Post hat sich zum 50-jährigen Bestehen seiner Seniorenfußballabteilung etwas Besonderes einfallen lassen und ein Nachtturnier organisiert.Sozusagen zur Geisterstunde fiel die Entscheidung.

Vom Neunmeterpunkt setzte sich der 1. FC Preußen gegen die SG Hillen mit 6:5 durch. Ebenfalls „von der Marke“ fiel die Entscheidung über Platz drei. Und hier hatte der gastgebende A-Ligist von der Langen Wanne mit 2:3 gegen die SG Hillen II das Nachsehen.Die erste Bilanz von Abteilungsleiter Christoph Wintermeyer fällt so positiv aus, dass er sogleich eine Neuauflage ankündigte. „Dann aber mit mehr Mannschaften“, sagt Wintermeyer.

Weil vor dem Jubiläumsturnier einige Mannschaften ihre Teilnahme absagten, stellten sich nur zehn Mannschaften – jeweils zwei Teams des Ausrichters, 1. FC Preußen, SG Suderwich, FC/JS Hillerheide und SG Hillen – dem sportlichen Vergleich. Letzterer Verein stellte das erfolgreichste Aufgebot: Im Halbfinale kam es zum SGH-internen Duell, das die „Erste“ mit 1:0 für sich entschied.

[Photo und Text: Meike Holz, RZ-Online vom 21.11.2011]